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Websites werden vorwiegend in der plattformunabhängigen Auszeichnungssprache HTML oder XHTML geschrieben, um zu gewährleisten, dass sie von möglichst allen Browsern dargestellt werden können. Heute werden Websites mit CSS gestaltet, denn diese ermöglichen eine einfache Gestaltung von Inhalten, die mit HTML oder XHTML strukturiert wurden. Bei aufwendigeren Websites erfolgt das Erzeugen des HTML-Quelltextes meist unter Verwendung serverseitiger Skript- (PHP, Perl, Python, Ruby, VBScript) oder Programmiersprachen (Java), die unter anderem auch die Verwendung von Datenbanksystemen (MySQL, PostgreSQL, Oracle) erlauben. Oft kommen auch clientseitige Skriptsprachen wie JavaScript zum Einsatz, die normalerweise mehr für die Benutzerinteraktion als für die vollständige Erstellung einer Website verwendet werden. Serverseitige Skripte oder Programme erzeugen als Ausgabe vorzugsweise HTML-Text, der dann vom Browser des Benutzers gerendert wird. Die Website wird auf einem Webserver abgelegt, der häufig in einem Rechenzentrum von einem so genannten Webhoster betrieben und an den Inhaber der Website vermietet wird. Die Entwicklung von Websites wird als Webdesign oder Webauthoring bezeichnet. Der Benutzer startet eine Webanwendung, indem er z. B. in einem Browser die URL des Webservers eingibt und damit die erste Anfrage (HTTP-Request) sendet. Der Webserver nimmt diese Anfrage entgegen und übergibt sie an ein Programm. Dieses generiert oder lädt daraufhin den HTML-Quellcode einer Webseite, welche vom Webserver zurück an den Browser des Benutzers geschickt wird (HTTP-Response). Diese Webseite ist die grafische Benutzeroberfläche der Webanwendung. Webanwendungen setzen nicht zwingend die Benutzung eines Browsers voraus. Anfragen können auch von anderen Programmen durchgeführt werden, die den Response des Webservers verarbeiten, z. B. das Lesen von Informationen wie Börsenkurse oder Sportergebnisse auf einer Website. Betrachtet man Webanwendungen als Schichtenarchitekturen, so entspricht der Browser der Präsentationsschicht (Thin Client). Durch das Anklicken eines Hyperlinks auf dieser Webseite oder durch das Ausfüllen und Absenden eines Formulares startet der Benutzer eine erneute Anfrage an den Webserver. Hierbei werden typischerweise weitere Informationen, wie z. B. die in dem Formular getätigten Eingaben (HTTP POST), die Parameter des Links (HTTP GET) und die Daten eines HTTP-Cookie, an den Webserver übermittelt und als Eingabe durch die Webanwendung verarbeitet. Das Common Gateway Interface definiert die Daten-Schnittstelle zwischen Webserver und Webanwendung. Die Ausgabe der Webanwendung wird vom Webserver als Antwort an den Browser gesendet. Die Abarbeitung eines solchen HTTP-Requests durch die Webanwendung nennt man auch Request Cycle. Typischerweise entstehen bei der Benutzung einer Webanwendung Daten, die dauerhaft gespeichert werden müssen, so genannte Sessiondaten (z. B. Bestelldaten eines Webshops). Solche persistenten Daten werden serverseitig durch Datenbankserver oder auch in Dateien gespeichert. Benutzerbezogene Daten können auch clientseitig durch HTTP-Cookies gespeichert werden. Während eine Webanwendung ursprünglich nur den HTML-Quellcode der Webseiten generiert hat, werden inzwischen auch beliebige andere Elemente, die in einem Browser dargestellt werden können, erzeugt. Dazu gehören vor allem Bilder, PDF-Dokumente oder Flash-Animationen. Ursprünglich waren (Werbe)-Agenturen Mittler zwischen Zeitungen und deren Anzeigenkunden: Sie gestalteten für Werbekunden Anzeigen, welche in Zeitungen erschienen. Die Werbekunden zahlten ursprünglich nicht für die Arbeit der Agenturen. Sie zahlten für das Erscheinen ihrer Anzeigen an die Zeitungen. Dafür bekam die Werbeagentur von den Zeitungen Provisionen. Die geschichtlich daher rührende Provisionspraxis, nach welcher die Agenturen zusätzlich zur Bezahlung durch den Kunden Provisionen von Zeitungen, Druckereien usw. beanspruchen, ist umstritten, aber üblich. 1855 gab es bereits in Altona (heute Hamburg) die "Annoncenexpedition Ferdinand Haasenstein", die als unparteiischer Berater des inserierenden Publikums auftrat. Ebenfalls 1855 wurde in Berlin das "Institut der Anschlag-Säulen" von Ernst Litfaß gegründet. Am 23. September 1876 gründet William Alexander Wilkens das "Centrale Annoncen Büro William Wilkens" zur Anzeigenschaltung und Gestaltung. Bereits damals war Full-Service die Maxime des Hauses Wilkens. So konnte man schon damals Mediabuchung, Gestaltung, Texte und Anzeigen buchen. Die Agentur besteht bis heute in Hamburg und firmiert seit 2007 unter den Namen Draftfcb. Draftfcb Deutschland ist damit Deutschlands älteste Werbeagentur. Erste Werbeberater kamen 1895 hinzu, deren Tätigkeit in erster Linie darin bestand Reklame künstlerisch und wirksam zu gestalten und den Kunden vor unnützen Ausgaben zu bewahren. 1920 entstehen "Advertising Service Agencies". So wird zum Beispiel aus der Werbeabteilung von Lever die Lintas (Lever International Advertising Service). Pioniere im deutschen Markt waren damals Lintas, McCann Erickson, und J. Walter Thompson. Die 1924 von Max Burchartz und Johannes Canis gegründete "werbebau" ist vom Bauhaus beeinflusst und die erste moderne Werbeagentur in Deutschland. Im Jahr 1950 beginnt parallel zum sogenannten Wirtschaftswunder die vierte Gründungswelle mit einem stetigen Wachstum bis 2001. 1990 beginnt mit dem Internet und unter stärkerer Beachtung des Dialog-Marketings der Aus- und Umbau der Werbeagentur zu Kommunikationskonzernen, die alle Disziplinen wie Werbung, Internet, Dialog, PR, Promotion unter einem Dach gleichwertig zu konzertieren versuchen. Individuelles und barrierefreies Webdesign zukunftsorientiert und optimiert für WEB 2.0 Webdesign (auch Webgestaltung) umfasst die Gestaltung, den Aufbau und die Nutzerführung von Webseiten für das WWW bzw. das Interface-Design in diesem Bereich. Dabei werden in der Regel strukturierte Texte, die in XHTML bzw. HTML verfasst sind, samt ergänzenden Grafiken mit CSS formatiert. Der Webdesigner (Internetagentur) hat dabei die Aufgabe, den besten Kompromiss zwischen den Wünschen des Auftraggebers, den Ansprüchen der Besucher und den technischen Möglichkeiten zu finden. Gestaltung durch Webdesign Neben der reinen Optik geht es bei der Gestaltung von Webseiten vor allem um Nutzerfreundlichkeit. Navigation und Aufbau der Webseiten sollen möglichst vielen Menschen entgegen kommen. Hier erfahren aber z.B. viele behinderte Menschen Nachteile, sie benötigen Webseiten, die barrierefrei gestaltet sind. Werden in einem Hypertext zu viele Wahlmöglichkeiten von Links gegeben, kann dies zu einer Desorientierung, dem so genannten Lost in Hyperspace führen. Zur Benutzungsfreundlichkeit kommt die Zugänglichkeit, die sich in der Vermeidung von Techniken manifestiert, durch die Informationen nur mit einem bestimmten Browser erreichbar sind, oder durch das Schaffen von (Text-)Alternativen zu multimedialen Inhalten. Flash und andere Browsererweiterungen müssen deswegen nicht grundsätzlich vermieden werden, es sollte aber sichergestellt sein, dass der Inhalt auch ohne diese Techniken voll abrufbar bleibt. Hier gilt form follows function (engl. wörtl. (Die) Form folgt (aus der) Funktion). So soll sichergestellt sein, dass bei zum Teil kunstvollem Design die Benutzbarkeit (engl. Usability) der Webseite nicht verloren geht. Ein wichtiger Aspekt beim Webdesign ist eine korrekte Textauszeichnung und Kenntnisse in Webtypografie. Während Webseiten für die Browsergenerationen (Netscape und Internet Explorer) noch sehr unterschiedlich geschrieben wurden, kann der Webentwickler in den aktuellen Versionen (Mozilla, Internet Explorer, Opera, Konqueror, usw.) eine weitgehende Unterstützung der Standards des W3C erwarten. Webdesign unterscheidet sich vom Design für andere Medien vor allem durch diese starke Leserorientierung. Sie ist darin begründet, dass Websurfer meist gezielt nach Informationen suchen und eine Site nur so lange besuchen wie unbedingt nötig. Die starke Textlastigkeit von Webdesign hängt allerdings auch mit den Indizierungsmöglichkeiten von Suchmaschinen zusammen. Benutzerfreundlichkeit bei Webdesign Benutzerfreundlichkeit (auch "Benutzungsfreundlichkeit") bezeichnet die vom Nutzer erlebte Nutzungsqualität bei der Interaktion mit einem System. Eine besonders einfache, zum Nutzer und seinen Aufgaben passende Bedienung wird dabei als benutzerfreundlich angesehen. Benutzerfreundlichkeit ist damit analog zu Begriffen wie hautfreundlich zu verstehen: Freundlich ZUM Benutzer. Gelegentlich wird aber (sprachlich fragwürdig) argumentiert, dass Benutzerfreundlichkeit einen besonders freundlichen Benutzer oder gar eine besonders freundliche Maschine implizieren würde. Um solche verwirrenden Interpretationen des englischen Originalbegriffes user friendly und die fehlende wissenschaftliche Trennschärfe zu vermeiden, wird in Normungszusammenhängen stattdessen von der "Gebrauchstauglichkeit" (engl. Usability) eines (Software-)Produktes gesprochen. Diese wiederum ist in der Normenreihe DIN EN ISO 9241 in Teil 11 definiert als das Produkt aus Effektivität, Effizienz und Zufriedenheit. Diese Definition lässt sich so auch auf alle anderen Werkzeuge und Medien übertragen. Für Anwender und Nutzer ist der Begriff der Benutzerfreundlichkeit aber intuitiver und berücksichtigt auch mehr den Aspekt des gesamten Nutzungserlebnisses, der sogenannten User Experience. Die Benutzerfreundlichkeit ist eng verbunden mit der Ergonomie. Während man mit Hardware-Ergonomie die Anpassung der Werkzeuge an den Bewegungs- und Wahrnehmungsapparat des Menschen versteht (z.B. Körperkräfte und Bewegungsräume), befasst sich die Software-Ergonomie mit der Anpassung an die kognitiven Fähigkeiten des Menschen, also seine Möglichkeiten zur Verarbeitung von Informationen (z.B. Komplexität) aber auch softwaregesteuerten Merkmalen der Darstellung (z.B. Farben und Schriftgrößen). Ziel ist dabei die Berücksichtigung des Menschen und seiner Aufgaben und Fähigkeiten sowie die Anpassung des Werkzeuges (sei es Software oder aber jedes andere Werkzeug) daran. Wahrnehmung Der bei weitem größte Teil der Informationen über die Außenwelt (etwa 80%) erreicht den Menschen über die Augen. Es ist wesentlich einfacher, Informationen zu verarbeiten und zu behalten, die eine bekannte Struktur aufweisen. Zu viele Informationen überlasten das kognitive System. Durch Abstraktion, Filterung und das Erkennen von kausalen Beziehungen werden Sinneseindrücke bewertet und sortiert. Dieser Vorgang wird in der Psychologie als "Chunking" bezeichnet. Gemeinhin gilt für die menschliche Erinnerungsleistung das Modell der "magischen 7" (Miller) anwendbar. Es kommen Störfaktoren hinzu, die diese Zahl mindern können. Es gilt, sich ein Zwischenziel zu merken, man ist möglicherweise demotiviert, hat schlechte Laune, steht unter Stress, ist müde, alkoholisiert, etc.. Zudem reicht die Erinnerung beim Surfen nicht weiter als ca.4-5 Bildschirmseiten zurück. Im Schnitt bleiben drei bis fünf begriffliche Einheiten im Kurzzeitgedächtnis. Gestaltungsaufgaben Die Aufgabe einer Web-Seite ist immer zuerst, den Bedürfnissen des Kunden nachzukommen. Der Kunde möchte informiert werden, unterhalten werden, oder etwas kaufen. Um das so gut wie möglich zu gewährleisten, muss die Seite eindeutig ihren Inhalt vermitteln. (Wo bin ich? Was tut diese Seite? Wo bin ich gewesen? Wohin kann ich gehn?) Die Informationen sollten in eindeutigen Hierarchien klar dargestellt und sinnvoll gruppiert sein. Die Seite muss schnell sein, da der Benutzer ungeduldig ist und schnell an Informationen gelangen möchte. Das Ziel ist eine möglichst große Verarbeitungstiefe "Depth of Processing" (Craig und Lockhart), eine möglichst starke Erinnerung an das Gesehene. Die Bedienung wird durch Standards, wie ein festes Layout oder eine feste Terminologie vereinfacht. Durch die Aktivierung bereits erlernter Vorgehensweisen zu Bedienung technischer Systeme wird eine intuitive Bedienung ermöglicht. Aufmerksamkeit Die Aufmerksamkeit anregend wirken intensive Farben, starke Kontraste, scharfe Konturen sowie komplexe Formen und Elemente die eine intellektuelle Auseinandersetzung anregen. Das Andere sticht hervor. Augenfreundlich und angenehm sind dagegen große Flächen, Pastelltöne sowie gedeckte, gebrochene oder abgedunkelte Farben. Besondere "Eye Catcher" sind hochgesättigtes Rot und Warnfarben wie Schwarz und Gelb, Animationen, Gesichter, Augen, das Kindchenschema oder sexuelle Darstellungen. Treten zu viele dieser die Aufmerksamkeit anregende Elemente auf, wirken sie wieder ablenkend. Gestaltung durch Webdesign Durch einen klaren Aufbau und einfache Bedienung soll die Seite so zugänglich wie möglich gemacht werden und dem Nutzer möglichst schnell die gewünschten Informationen vermitteln. Konventionen Es bestehen bestimmte gestalterische Konventionen (vgl. oben Gestaltungsaufgaben), die immer wiederkehren und deshalb vom Benutzer vermutet bzw. vorausgesetzt werden. In westlichen Kulturen wird ein Textfluss von links nach rechts erwartet. Objekte haben Bedeutung entsprechend ihrer Größe. Oben auf der Seite steht das Wichtigste. Lesestile Die Seite muss unterschiedlichen Leseanforderungen gerecht werden. Nutzer mit schwebender Aufmerksamkeit haben einen uneindeutigen Blick auf den Gesamtinhalt und "scannen" im Text nach den hervorstechendsten Stellen. Dabei erfassen sie etwa 50% des Inhalts. Nutzer mit fokussierter Aufmerksamkeit filtert das Wahrgenommene. Er "skimmt" nach einem konkreten Suchbegriff und erfasst dabei ca. 30% des Gesamtinhaltes. Eine besonders abwechslungsreiche Präsentation erfreut so den ersten Lesertyp, deprimiert aber den zweiten Typ. Das Lesen von Texten am Bildschirm ist schwieriger als das Lesen in Büchern oder Magazinen. überschriften sollten wie in jedem Text aber in diesem Fall noch stärker, ein Destillat des Inhalts sein und keine Wortspiele oder Ironie enthalten. Es ist weiterhin günstig wichtige Informationen im ersten Wort oder Anfang des Textes auszudrücken. Das Scannen wird weiter erleichtert wenn nicht jede Seite mit dem selben Wort beginnt, generell eine markante Struktur erkennbar ist. Schlüsselreize beim Scannen sind Begriffe wie News, Börse, Travel, Geld, Digital, Jobs, Mobil, etc.. Zudem sollten Texte nicht im "Broschürenstil" verfasst werden, die keine nützliche Information erhalten und die Bedürfnisse des Nutzers nicht befriedigen. (vgl oben: Information, Unterhaltung, Shopping) "Wir sind ein fortschrittliches, Unternehmen der XY-Branche, das die neuesten Entwicklungen in der Informationstechnologie kreativ für seine Kunden nutzt" Suchmaschinenoptimierung berücksichtigt die Vorgehensweise, nach der Webcrawler verschiedener Suchmaschinen die Webseiten suchen, deren Inhalte lesen und verarbeiten, nach welchen Kriterien diese bewertet und wie Suchergebnisse zusammengestellt und sortiert werden (Ranking). Die Arbeitsweise der Sortieralgorithmen wird von den Betreibern der Suchmaschinen geheim gehalten und häufig geändert, um Missbrauch zu erschweren und dem Benutzer nur wirklich relevante Ergebnisse zu liefern. Auf sie muss deshalb durch die Analyse der Suchergebnisse geschlossen werden. Das Aufsuchen und Einlesen der Inhalte von Webseiten folgt dagegen bekannten HTML-Standards des Web, deren Einhaltung bei der Erstellung von Webseiten den ersten und wesentlichen Schritt einer Optimierung darstellt. Ein weiterer Schritt ist die Auswahl der wichtigsten Suchworte. Hierzu kann man sich frei verfügbarer Datenbanken, wie der Keyword-Datenbank oder dem Metager Web-Assoziator, bedienen. Die Metatags, welche man im Headbereich einer Homepage einarbeiten kann, verlieren dabei immer mehr an Bedeutung. Um korrekte Suchergebnisse gewährleisten zu können, werden diese von großen Suchmaschinen wie Google kaum noch beachtet. Wichtig ist viel Text in der betreffenden Internetpräsenz, um möglichst viele Keywordphrasen und somit bessere Suchmaschinenergebnisse gewährleisten zu können. Mittlerweile genügt es nicht mehr alleine, die Relevanz von Webseiten zu erhöhen. Ein gutes Listing und eine gute Sichtbarkeit in Suchmaschinen sowie die Quantität und Qualität der eingehenden Links auf eine Website (Backlinks) sollten mit in Betracht gezogen werden. Diesen Bereich der Suchmaschinenoptimierung nennt man "OffPage-Optimierung". Hierzu zählen vor allem Links, die von außerhalb auf die zu optimierende Seite verweisen. Hindernisse Manchmal muss sich der Betreiber einer Website entscheiden, ob er eine rein grafisch orientierte, mit Bildern und Texten animierte Seite entwickeln möchte, wie es die Programmierung in Flash ermöglicht, oder, mit weniger Möglichkeiten, auf klassische Seitengestaltung mit Hilfe von Suchmaschinen relevantem HTML-Code und überwiegend statischen Bildern setzt. Designs, welche bereits auf der Startseite oder über das gesamte Angebot hinweg mit Kurzfilmen oder grafisch eingebetteten Texten als Bildelement arbeiten, bieten den Suchmaschinen kaum auswertbaren Textcode. Die Programmierung einer Webseite ausschließlich in Flash empfiehlt sich daher derzeit trotz weitgehender gestalterischer Möglichkeiten aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung nicht. Um dennoch das enorme Gestaltungspotential animierter Startseiten oder ganzer Internetauftritte in Flash ohne Ranking-Verlust zu ermöglichen, optimieren einige Programmierer ihre Seiten daher mit Hilfe von automatisierten Umleitungen, in deren Verlauf die für die Suchmaschinen lesbaren Texte in Form kurzer HTML-Phrasen zu finden sind, die aber beim Bildaufbau im Browser des Anwenders aufgrund der Geschwindigkeit einer automatischen Domain-Weiterleitung nicht erscheinen. Diese Technik, mit so genannten Brückenseiten, widerspricht den Richtlinien der meisten Suchmaschinen. Derartig "optimierte" Zielseiten werden, sobald sie bemerkt werden, von Suchmaschinenbetreibern ausgeschlossen. Webkataloge Diese meist heute bekannten Webkataloge werden manuell gepflegt, das heißt: Alle Einträge werden von Menschen gesichtet, geprüft und katalogisiert. Auf diese Art wird eine Qualität der Sammlung sichergestellt, welche mit einem automatisierten Prozess nicht zu erreichen wäre. Problematisch bei dieser Methode ist jedoch der hohe Aufwand und damit der große Bedarf an Mitarbeitern, um ein umfassendes und aktuelles Verzeichnis gewährleisten zu können. Oft beschränken sich manuell erstellte Verzeichnisse deshalb auf kleine, eng abgegrenzte Themengebiete. Bekannte Ausnahmen bilden der Yahoo!-Katalog oder das Open Directory Project. Ein anderer Ansatz zur Organisation von Linksammlungen besteht in der Bildung von Ad-hoc-Kategorien aus Suchbegriffen. Diese automatisch generierten Kataloge enthalten wesentlich umfangreichere und aktuellere Inhalte. In ihrer Qualität erreichen sie aber heute noch nicht das Niveau, welches bei der manuellen Sortierung besteht. Ein bekanntes Beispiel für Ad-hoc-Katalogisierung ist der WiseGuide des Suchdienstes WiseNut. Weiterhin kann unterteilt werden in hierarchische und nichthierarchische Webverzeichnisse. In hierarchischen Verzeichnissen werden Kategorien von Einträgen und oft die Einträge der Verzeichnisse selbst in einer eindeutigen Ordnung sortiert. Ein Eintrag befindet sich dabei oft nur in einer bestimmten Kategorie, was ihn schwer auffindbar macht. Ein Beispiel für ein sehr hierarchisches Webverzeichnis ist das Open Directory Project. Ein nichthierarchisches Verzeichnis bestehen dagegen aus einer Netzwerkartigen Struktur, mit deren Knoten die Einträge (Links) verknüpft werden. Dadurch sind die Einträge und Kategorien leichter zu finden, eine assoziative Suche ist eher möglich. Schließlich lässt sich zwischen kommerziellen und hauptsächlich nichtkommerziellen Webverzeichnissen unterscheiden. Durch das Geschäftsmodell vieler Webverzeichnisbetreiber besteht besonders bei ersteren die Gefahr einer eingeschränkten Objektivität: Die Erhöhung der Ranghöhe in einem Verzeichnis für die eigene Webseite wird zur offiziell angebotenen Dienstleistung (Beispiele siehe unten Liste von Webverzeichnissen). Der Benutzer kann kaum unterscheiden, welche Suchergebnisse (Katalogeinträge) sich einen hohen Rang durch hohe Relevanz "verdient" haben und bei welchen ein hoher Rang "erkauft" wurde. Hier verschwimmt die traditionelle Grenze von Publikationen zwischen redaktionellem Teil einerseits und Anzeigenteil andererseits. Aufgabe und Funktion Webkatalog-Redaktionen leisten für Online-Quellen das, was Bibliotheken für Print-Medien übernehmen: Sie sammeln und sichten Informationen, entwickeln Taxonomien und katalogisieren ihre Sammlungen. Zu den gesammelten Quellen zählen dabei nicht nur ganze Websites oder Newsgroups, sondern zusätzlich auch einzelne Dokumente und Datenbankeinträge. über diese reine Bibliotheks-Funktion hinaus bieten Webverzeichnisse ihren Nutzern oft auch zusätzlichen Nutzen, wie * kurze Beschreibungen der einzelnen Kategorien und ihrer Inhalte * Querverweise zu verwandten Themen * Querverweise zu gleichen Themensammlungen in anderen Sprachen * eine auf bestimmte Themen beschränkbare Suchfunktion. Webverzeichnisse sind nicht so umfangreich wie die automatisch erstellten Verzeichnisse von Suchmaschinen. Durch ihre redaktionelle Kontrolle erreichen Webverzeichnisse jedoch im Durchschnitt eine höhere Qualität. Die Qualität eines Webverzeichnisses hängt immer stark von seiner Redaktion ab. Betreiber kommerzieller Webseiten bemühen sich um Einträge in Webverzeichnisse, um Besucher zu ihren Angeboten zu führen und – was für die Suchmaschinen-Optimierung von Bedeutung ist – die Zahl der bei ihnen eingehenden Links zu erhöhen. Kommerzielle Webverzeichnisse bieten eine Eintragung gegen Bezahlung an, die in der Regel zeitlich begrenzt ist. Verzeichnisse, bei denen kommerzielle Interessen im Vordergrund stehen, erweisen sich jedoch für Nutzer, der nach Informationen sucht, meist als wenig hilfreich. Linktausch Unter dem Begriff Linkpartner versteht man zumeist im Zusammenhang mit dem Internet, eine Webseite, die mit einer anderen Webseite einen Link getauscht hat. Es gibt mehrere Formen von Linkpartnerschaften, der beliebteste Linktauschtyp ist der reziproke Linktausch: Zwei Webseiten werden direkt miteinander verlinkt. Dieser Linktyp ist deshalb so beliebt, weil am einfachsten zu handhaben. Häufig wird unter Linktausch gleichzeitig auch der Begriff Linkpartner erwähnt. Es handelt sich hier um Synonyme Begriffe. Der Begriff Linkpartner kann laut deutschem Patentamt nicht einschlägig als Marke geschützt werden, da er allgemein beschreibend ist. Vorrangig hat ein Linkpartner folgende Aufgaben zu erfüllen: * erhöhte Besucherzahlen * eventuell bessere Listung im Google Index (wobei dieser Faktor nur einer von vielen ist) * Marketing Die Linkpartner Tauschbörsen lassen sich weiter in manuell verwaltete sowie automatisierte Systeme unterteilen. Weiters werden viele Systeme kommerziell geführt, man bekommt bestimmte Dienstleistungen zur Verfügung gestellt wie z.B. schnellen und einfachen Linktausch ohne dass man die Links in die eigene Seiten einfügen muss. Unter manchen SEO Webmastern wird Linktausch nicht gerne gesehen, automatisierte Linktauschsystem laufen Gefahr bei Suchmaschinen negativ eingestuft zu werden. Linktausch ist derzeit noch immer als äußerst effektives Mittel zur Suchmaschinenoptimierung einsetzbar. Ziele eines Austausches von Links Ein Textlinktausch hat zunächst das originäre Ziel, neue Besucherströme von der verlinkenden Seite auf Werbeseite zu ziehen. Darüber hinaus wird diese Methode mittlerweile jedoch sehr stark in der Suchmaschinenoptimierung benutzt. Funktionsweise eines Linktausches Suchmaschinen suchen den Großteil der weltweiten Internetseiten nach Links ab, um auf diese Weise zum einem die Anzahl der eingehenden Links auf eine bestimmte Seite zu ermitteln, gleichzeitig aber auch die Linktexte mit dem Inhalt der Zielseite abzugleichen. Dieses Prinzip der Linkpopularität hat wiederum das Ziel, die Wichtigkeit einer Seite in einem bestimmten Kontext (Suchanfrage) zu bewerten. Die Entwicklung bis heute Wurden anfänglich nur die Anzahl der eingehenden Links durch die Suchmaschinen gezählt, wurden die Verfahren der Suchmaschinen aufgrund des sich rasant entwickelnden Spam kontinuierlich verfeinert. Neben der oben erwähnten Mitbewertung der Linktexte, ist heute ebenso wichtig, dass die Seiten nicht unter einander verlinken. Bei so genannten "Nicht-reziproken-Links" verlinkt Seite A zwar auf Seite B, aber Seite B im Gegenzug nicht auf Seite A. Bevor diese Regel in die Suchmaschinenalgorithmen aufgenommen wurde, war das Sammeln von Links ein relativ leichten Unterfangen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Verzeichnissen (Seite B), die für den Eintrag der Seite A einerseits einen gewünschten Linktext zuordnen und andererseits im Gegenzug, sozusagen als Bezahlwährung einen Link auf Seite C verlangen. Diese Art des Linkaufbaus fällt in den Graubereich der Suchmachinenoptimierung ist gleichzeitig für Suchmaschinen schwer nachzuvollziehen.

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